Zeitungsartikel und Presseveröffentlichungen 2001


Quelle: Der Prignitzer, 23. Juni 2001

Oldtimerfreunde nehmen am Festumzug zur 850 Jahrfeier in Seehausen teil

Heute und morgen werden Perleberger "Amerikaner" Seehausen einnehmen. Anläßlich der 850 Jahrfeier und des 10. Altmärkischen Stadtfestes werden die Oldtimerfreunde aus der Rolandstadt in Uniform und mit Ami-Panzer vom Typ "Studebecker", Baujahr 1945, und Harley mit Seitenwagen beim großen Festumzug mitwirken. Vereinsvorsitzender Frank Brauer selbst wird das Seitenwagenteam komplettieren. Das Besondere an diesem Gefährt: Zwei Personen sitzen hier hintereinander. Die Harley lenken wird Fred Norbert Schreibt. Als Panzerfahrer wird Wolfgang Kühn in Aktion treten. Erwartet wird zudem ein Willys Jeep, der aus Berlin kommt.
Neben den zehn Perleberger Statisten des Festumzuges werden rund 30 Oldtimerfreunde mit nach Seehausen reisen. dr


Quelle: Der Prignitzer, 06. Juli 2001

76-jährige Stendalerin im 311-er Wartburg     

Morgen: 3. Oldtimertreffen für Land- und Luftfahrzeuge

Perleberg Morgen um 10 Uhr ist es so weit: Das 3. Oldtimer-Treffen für Land- und Luftfahrzeuge wird auf dem Flugplatz der Rolandstadt eröffnet. Die Resonanz im Vorfeld lässt auf Rekorde hoffen, denn am Dienstag lagen bereits 75 Nennungen vor. Unter anderem wird im 311-er Wartburg eine 76-jährige Stendalerin erwartet.
Aus Genthin, Potsdam, Berlin, Güstrow, Parchim und Fürstenwalde haben Oldtimer ihr Kommen angekündigt, ein ganzer Verein aus Gardelegen will sich auf auf den Weg nach Perleberg machen. Ingeborg Andrews aus Stendal, Jahrgang 1925, will selbst im 311-er Wartburg vorfahren. Hut ab! Das bislang älteste Gefährt aber dürfte eine Rennjap, Baujahr 1903, aus Berlin sein. Frank Brauer, seines Zeichens Vorsitzender der Oldtimerfreunde e. V., ist mächtig gespannt, wieviele Veteranen der Straße es in diesem Jahr in die Prignitzstadt zieht. Gegen 11 Uhr soll sich der Konvoi der Oldtimer dann auf Prignitz-Rundkurs begeben. Der erste Stopp ist übrigens an der Pritzwalker Brauerei geplant. Und hier gilt es auch die erste Hürde zu nehmen, in welcher Gestalt, darüber schweigt noch des Dichters Höflichkeit. Spruchreif ist aber, dass jeder Teilnehmer der Oldtimerparade auch in diesem Jahr wieder einen der streng limitierten Messingtaler erhalten wird.
Zahlreiche Höhepunkte erwarten die Fans historischer Karossen und das zu Lande und in der Luft. Denn mit von der Partie ist auch die Bundeswehr mit ihrer Ausstellung "Unsere Luftwaffe". Die Attraktion ist hier der Hubschrauber Belle UH 1D. Und diesen wird man auch in Aktion erleben können. Rundflüge, Geschicklichkeitsfahren der Oldtimer gegen die Easy-Rider, die Generalprobe der Sinfonie für zwölf Traktoren und ... Mit dabei die Original Mini i. G., der Trabant-Club aus Stendal und Schwerin, das Feuerwehrmuseum, der Motorsportclub Westprignitz e. V., Rallyefahrer und das Ryll Racing Team aus Wittenberge.
Auch in diesem Jahr will man erneut den Versuch einer Ballonverfolgung starten. Bislang machte Petrus diesem Ansinnen stets einen Strich durch die Rechnung. Bereits 1930 wurde in Perleberg eine derartige Verfolgung inszeniert. Aus Anlass der 700-Jahrfeier der Stadt ließ man einen solchen Ballon aufsteigen, hat unsere Leserin Irmgard Guse für den "Prignitzer" herausgefunden. Sie stellte auch das Bild aus dem Prignitzer Heimatbuch von 1940 zur Verfügung.
An die fünf Stunden soll damals die Verfolgung gedauert haben. Und heute? Das Luftfahrzeug hat da so einige Vorteile. Weder Füsse noch stark befahrene Straßen behindern seinen Weg. Start soll am Sonnabend ab 17 Uhr und am Sonntag ab 5 Uhr sein.
Zu einer Attraktion könnte aber auch der älteste Führerschein werden. Sowohl der männliche wie auch der weibliche Inhaber eines solchen Dokuments soll ermittelt werden. Allerdings müssen Führerschein und Inhaber schon identisch sein. Doris Ritzka


Quelle: Der Prignitzer, 24. Juli 2001

Perleberger holte Pokal für älteste Harley in Biesenthal

"Wohin das Auge auch blickte, Motorräder Lenker an Lenker," schwärmte gestern Frank Brauer, Vorsitzender des Vereins der Perleberger Oldtimer-Freunde.
Am Wochenende war er gemeinsam mit Norbert Schreib zum 11. Harley-Davidson-Motorcycle-Jamboree nach Biesenthal gefahren. Und Letzterer hatte hier mit seinem Prunkstück, einer alten Harley, Baujahr 1925, nicht nur für Aufsehen, sondern auch gleich für Pokalehren gesorgt. Denn als es um die Prämierung ging, da meldeten die Perleberger auch diesen Oldtimer an. Und siegten, denn ihr Gefährt war das älteste auf dem Platz. Für Frank Brauer steht außer Zweifel, "beim nächsten Treffen in Biesenthal sind wir wieder dabei. Die Atmosphäre, die Maschinen, die Biker, alles muss man einfach erlebt haben. Es war schon faszinierend. Selbst das Wetter stimmte", berichtet der Perleberger. Doch fast hätten die Rolandstädter früher als gewollt die Heimreise antreten müssen. "Wir hatten keinen Zeltplatz und vor Ort noch einen zu bekommen, das war schier aussichtslos."
Über 10.000 Motorradfans aus ganz Europa und Übersee hatte es in das Städtchen bei Eberswalde verschlagen. Darunter auch die "Bastards", eine Bikergruppe aus Perleberg. Und die rückten mit ihren Maschinen zusammen, so dass auch noch die Oldtimer-Freunde ihr Zelt aufschlagen konnten. dr


Quelle: Der Prignitzer, 10. Oktober 2001

Geburtstagsfeier bei Oldtimerfreunden

Beisammensein mit einigen Überraschungen

Perleberg Die Oldtimerfreunde der Rolandstadt feierten Geburtstag. 15 Jahre wurde ihr Verein. Als Sektion Oldtimer im Motorsportclub Perleberg im ADMV einst aus der Taufe gehoben, hat er sich sowohl von der Mitgliederzahl als auch von den Fahrzeugen, die die Mitglieder ihr Eigen nennen, tüchtig gemausert. "Wir sind heute der Verein der 40 Museumsdirektoren", so scherzhaft ihr Vorsitzender Frank Brauer. An die 200 Fahrzeuge zählen zum Bestand, allen eigen: es sind Oldtimer und zumeist echte Raritäten, die vielleicht schon bald unter einem Dach der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Doch die Frage der Räumlichkeiten und andere damit im Zusammenhang stehende organisatorische Dinge bedürfen erst noch einiger Gespräche. Die Stadt, konkret Bürgermeister Dietmar Zigan, gibt sich jedoch sehr aufgeschlossen.
Jetzt ins Haus stand aber die Geburtstagsfeier, und die fand im "Deutschen Kaiser" statt. Nach dem kulinarischen Genuss folgten einige Überraschungen. Eine davon offerierte Horst Katzke. Er hatte Vereinsmitglieder bei der Grenzöffnung in Bömenzin und der Wiedereröffnung der Hamburger Torbrücke auf Video gebannt. Für einen rhythmischen Bonbon sorgte das jüngste Mitglied der Oldtimerfreunde - Philipp Leupacher aus Lenzen. Philipp ist zwölf Jahre alt und macht aktiv in der Tanzschule mit. Gemeinsam mit seiner Schwester Anna (11) begeisterte er die rund 60 Geburtstagsgäste mit Rock'n Roll. Es war eine überaus gelungene Feier, resümiert der Vereinsvorsitzende und dem stimmten seine Mitglieder voll zu. Doris Ritzka


zurück zur Presseseite
zurück zur Hauptseite