Zeitungsartikel und Presseveröffentlichungen 2002


Quelle: Der Prignitzer, 15. Januar 2002

Oldtimer als Touristenmagnet

Verein plant Einrichtung eines Technischen Museums in historischer Turnhalle

Perleberg Um ein touristisches Highlight reicher dürfte schon bald die Rolandstadt sein. Die Oldtimerfreunde wollen in historischem Ambiente eine ständige Ausstellung mit immer wechselnden Exponaten aufbauen.
Seit 15 Jahren gibt es den Verein der Oldtimerfreunde. Einst wurde er gegründet als Sparte Oldtimer im ADMV. Alte Technik, Veteranen der Landstraße, Funktionsmodelle aus längst vergangenen Zeiten, all das gehört zum Fundus des Vereins. "Wir waren bislang eigentlich 40 Museumsdirektoren ohne Museum", so ihr Vereinsvorsitzender Frank Brauer.
Mit der Fertigstellung der Drei-Felder-Halle wurden nun Hallenkapazitäten in Perleberg frei. So auch die historische Turnhalle am Ziegelhof. Von der Stadt dachmäßig saniert, suchte man fortan händeringend Interessenten. Verständlich, Objekte, noch dazu solche, die bereits hundert Jahre im Gebälk haben, werden nicht besser, wenn sie leer stehen. Die Oldtimerfreunde wiederum trugen sich schon seit Jahren mit dem Ansinnen, ihre Raritäten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und so fand die einstige Stätte des Sports ihr reges Interesse. Ein Konzept wurde erarbeitet und mit der Stadt verhandelt. Schließlich konnte im Dezember eine Nutzungsvereinbarung unterzeichnet werden.
"Wir haben vor, hier eine Art Technisches Museum einzurichten", erläutert Frank Brauer das Vorhaben. Was bislang an Werten in Kellern und Scheunen stand, das soll nun ausgestellt werden. Alte Motorräder, Pkw, ja selbst Traktoren und Lkw gehören zum Bestand, ebenso andere technische Zeitzeugen wie Zapfsäulen, Bohrmaschinen, Flugzeuggürtel und... "Wir haben nicht nur alte Autos und dergleichen gesammelt, sondern uns auch mit der Geschichte der Oldtimer beschäftigt", ergänzt der Vereinsvorsitzende. So wurde im Stadtarchiv gestöbert und nach dem Ursprung mancher historischer Urkunde geforscht. Beispielsweise besitze man eine Urkunde aus dem Jahre 1929. Der Perleberger Walter Mohr gewann damals ein DKW-Motorradrennen.
Aber auch Funktionsmodelle, die beispielsweise das Innenleben eines Motors darstellen, gehören zu den Sammlerstücken. "Wir könnten uns vorstellen, dass Schulklassen ihren Technik- oder Physikunterricht dann auch mal ins Technische Museum verlegen", setzt Frank Brauer den Gedanken fort. Und natürlich baue man auf das Interesse der Touristen. Denn außer Zweifel stehe, für derartige Expositionen können sich Groß und Klein gleichermaßen begeistern. "Zudem wollen wir ständig etwas Neues anbieten. Im Klartext: Unsere Ausstellung wird immer wieder wechseln, so dass sich der Besuch immer aufs Neue lohnt." So sind die Oldtimerfreunde natürlich auch brennend an weiteren Exponaten interessiert, die sie gern, unter Umständen auch als Leihgaben, ausstellen würden.
Beim Arbeitsamt habe man jetzt eine ABM-Stelle beantragt. Aufgabe des Kollegen werde es sein, die Ausstellung aufzubauen und zu begleiten. Doch auch die Vereinsfreunde werden die Hände nicht in den Schoß legen. Zwei Wochenenden im Monat sind in nächster Zeit ausgebucht für die Herrichtung der Halle, natürlich unter den Maßgaben, die der Denkmalschutz hier setzt. Am Sonnabend stand der erste Arbeitseinsatz auf dem Plan, um die Halle aufzuräumen. Eigens dafür habe man auf das Motorradwintertreffen auf der Augustusburg verzichtet, das sonst im Terminkalender stets fest gebongt war.Doris Ritzka
Am Sonnabend trafen sich die Oldtimerfreunde zum ersten Arbeitseinsatz.
Museumseinsatz


Quelle: Der Prignitzer, 21. Februar 2002

Oldtimer, Tankstelle und mehr zu sehen

Oldtimermuseum erhöht Attraktivität der Kreisstadt

Perleberg Am 1. Mai will das neue Oldtimermuseum erstmals die Tore öffnen und den Besuchern die Anfänge seiner Ausstellung präsentieren. Das Anliegen wurde im Kulturausschuss heiß diskutiert - und nach Ausräumen von Bedenken begrüßt.
Mit dem Freiwerden des historischen Turnhallengebäudes am Ziegelhof ergab sich für die Perleberger Oldtimerfreunde die Chance, einen lange gehegten Wunsch in die Tat umzusetzen - die Einrichtung eines Oldtimermuseums mit privaten Leihgaben (der "Prignitzer" berichtete).
Außer etwa 30 Motorrädern und Automobilen, einigen Traktoren, Kraftmaschinen und sonstiger Technik soll das Museum auch eine historische Schmiede sowie eine Tankstelle zeigen, wie sie etwa 1930 existierte. Ebenso sollen Dokumentationen und Forschungsergebnisse, zum Beispiel zur Motorsportgeschichte in Perleberg und Umgebung, ausgestellt werden. Starthilfe wird eine ABM leisten, die gestern vom Arbeitsamt genehmigt wurde.
Kosten hätte die Stadt eh' mit der Unterhaltung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes, auch wenn es ungenutzt bliebe, hieß es auf der Ausschuss-Sitzung in der teils heißen Diskussion um die Hallennutzung. Heiß deshalb, weil sich die Stadt angesichts der prekären Haushaltslage (voraussichtliches Defizit 947000 Euro) keine zusätzlichen Ausgaben leisten könne, so der Tenor. Und worüber nicht nur Herta Richter (SPD) sauer war - der Bürgermeister habe den Nutzungsvertrag unterschrieben, bevor die Sache überhaupt im Ausschuss diskutiert worden war.
Vorstandsmitglied Fred-Norbert Schreib konnte die Bedenken ausräumen. "Eine billigere Innensanierung der Halle kann die Stadt gar nicht bekommen. Wir haben sie bereits malermäßig tip-top saniert und nicht nur übergepinselt, die Heizkörper gestrichen, auch schadhafter Fußboden wird erneuert und das Parkett abgeschliffen. Anfang April erhalten wir zum Schutz der Böden zudem 400 Quadratmeter Fußbodenbelag", berichtete Schreib. Über den Verein werden auch Öffnungszeiten gesichert. Ebenso sollen Einnahmen des Museums die Betriebskosten abdecken (veranschlagt sind zirka 1500 Euro). Sachgebietsleiter Schule/Kultur Martin Sengebusch begrüßte die Initiative der Oldtimerfreunde als echten Gewinn zur Erweiterung der touristischen Infrastruktur Perlebergs. Ein Angebot, das die Stadtführer nutzen werden und auch Hotels in ihren Prospekten aufgreifen sollten, ebenso Schulen für den Unterricht. Aus-schussvorsitzender Thomas Domres lobte zudem das Ansinnen der Oldtimerfreunde, mit anderen Museen, wie Pollomuseum Lindenberg, Blaulichtmuseum Beuster oder dem entstehenden Modemuseum Meyenburg, zu kooperieren. Manfred Drössler


Quelle: Der Prignitzer, 23. März 2002

Als die Autos noch aus Holz gebaut wurden

Karosseriebaumeister stiftet Maschinen für Technisches Museum

Perleberg Ab 1. Mai soll unsere Museumslandschaft um eine Attraktion reicher sein. Eröffnet wird dann das Technische Museum. Die einstige Turnhalle der Rolandschule wird dafür derzeit von den Oldtimerfreunden her- und eingerichtet.
Die Mitglieder der Perleberger Oldtimerfreunde sind emsig dabei, ihren Traum zu verwirklichen und ein Museum für ihre technischen Raritäten her- und einzurichten. Die denkmalgeschützte Turnhalle, in der noch im vergangenen Jahr die Schüler der Rolandschule um sportliche Höchstleistungen kämpften, bietet dafür nicht nur eine reizvolle und stilechte Kulisse, sondern auch die räumliche Möglichkeit. Derweil wurde hier schon tüchtig gemalert, geschraubt und gewerkelt. Auch die ersten Exponate sind im wahrsten Sinne des Wortes schon angerollt. Dieser Tage wurden nun die ersten Maschinen in der Halle aufgestellt, ein Dickenhobel und eine Radmaschine, die Karosseriebaumeister Klaus Hamann dem Verein als Leihgaben zur Verfügung stellte.
Beide Maschinen sind echte Veteranen. Sie stammen aus der Gründerzeit des Unternehmens. 1909 eröffnete Wilhelm Hamann in der Wilsnacker Straße seine Stellmacherei. Kutschen, Achswagen, all das wurde hier gefertigt und natürlich auch die Teile für die Autos. "Denn zu jener Zeit waren sie noch aus Holz, wie der Opel P4, der DKW F8", erinnert sich Klaus Hamann, der selbst noch mit diesen Maschinen großgeworden ist. Holz, bespannt mit Kunstleder, das war damals der Renner. Mit den Metallautos wurde dann aus der Stellmacherei der Karosseriebau, statt gehobelt wurde geschweißt. "Damals hatten die Gefährte noch einen Rahmen, heute kennen wir nur noch die Ganzstahlkarosserie", berichtet der Meister.
Die Maschinen, die nun im Technischen Museum zu bewundern sein werden, sind ein Stück Geschichte. Mit dem Dickenhobel wurde Holz auf Stärke gehobelt, auf der Radmaschine wurden Achsenwagenräder gefertigt, Narben gedrechselt, Speichenlöcher gestemmt und Zapfen gefräst. Anfangs mittels Gasmotor und Transmissionen angetrieben, übernahm nach dem 1. Weltkrieg der E-Motor diese Aufgabe.
Noch heute sind beide Maschinen voll funktionstüchtig und sollen auch in Aktion zu sehen sein. Klaus Hamann derweil ist glücklich, dass diesen technischen Veteranen nun ein Gnadenbrot sicher ist. Denn als es eng in der heutigen Werkstatt wurde, da trug er sich schon mit dem Gedanken, diese zu verschrotten. Doch er brachte es nicht übers Herz und ist heute froh darüber, ebenso wie Frank Brauer, der Vorsitzende der Oldtimerfreunde. Er und seine Mannen freuen sich über jedes Exponat, das die technische Entwicklung veranschaulicht. Denn ihr Ziel ist es, den Besuchern immer wieder etwas Neues zu bieten.
Wer also noch alte Maschinen, gar ganze Werkstattausrüstungen in der "Ecke" zu stehen hat und sie als Leihgabe zur Verfügung stellen würde, der kann sich an Frank Brauer, Tel. 03876/613001, wenden. Ihre finanzielle Unterstützung haben VR-Bank, Sparkasse und auch die PVU bereits avisiert. dr
Mit vereinten Kräften wurden die Maschinen abgebaut.
Museumseinsatz

Quelle: Märkische Allgemeine, 29. April 2002

Blinkender Chrom und Lack bei trübem Wetter

9. Oldtimertreffen in Pritzwalk trotz Regens gut besucht / Ausfahrt durch Prignitz und Handel auf dem Teilemarkt

Pritzwalk Trotz des schlechten Wetters kamen wieder zahlreiche Autofreaks zum nunmehr 9. Oldtimer-Treffen nach Pritzwalk. 112 Oldtimer nahmen teil, im vergangenen Jahr bei strahlendem Sonnenschein waren es etwa 130. "Ich bin sehr zufrieden, es hat alles gut geklappt", sagte Mitveranstalter Frank Streese vom gleichnamigen Autohaus im Gewerbegebiet Süd. Etwa 300 Menschen boten auf dem Teilemarkt ihre Utensilien an, beim ersten Treffen vor neun Jahren waren es gerade mal 30.
Günter Katt aus Potsdam nahm den Preis für die größte Summe aus Fahrzeug- und Besitzeralter mit nach Hause. Er war mit einem MBW DA 4, Baujahr 1931 angereist. Der Karstädter Bodo Nemitz und sein Kumpel Frank Sobolweski fuhren mit einer echten Feuerwehr an der Kathfelder Mühle vor. Das Liebhaberstück Baujahr 1962 sei seine "Geldanlage", erzählt Besitzer Nemitz. Bis 1995 verrichtete das Fahrzeug noch bei der Feuerwehr Remscheid den Dienst.
"Nach einem Jahr hörst du auf, die Reparaturstunden zu zählen", meinte der Neuruppiner Frank Höffner, der mit seinem Ford Mustang, Baujahr 1965, nach Pritzwalk gekommen war. Zwei Pannen musste er auf der Strecke in Kauf nehmen, wegen des geplatzten Heizungskühlers gar ohne Wärme auskommen. Die Scheibenwischer versagten ebenfalls den Dienst, "da musst du wenigstens 100 km/h fahren, dann bläst der Wind den Regen weg", erzählte der Neuruppiner schmunzelnd. Fünf Monate lang hat er jeden Abend dran rumgewerkelt bis Ledergarnitur und Chromteile in neuem Glanz erstrahlten und viele Teile instand gesetzt waren. Wenn er mit 100 Stundenkilometern fährt, schluckt der Wagen "wohl um die 16 bis 18 Liter bleifreies Benzin". Wenn er mal ein bisschen mehr aufs Gaspedal trete, seien es wohl über 20 Liter, so der Besitzer einer Autowerkstatt.
Edgar Potratz aus Bestensee im Landkreis Dahme-Spreewald hatte mit seinem polierten chromblitzenden Wolga M 21 nicht so viel Arbeit. Er erstand das 40-jährige Schmuckstück vor einem halben Jahr im jetzigen Zustand für 6000 Euro. Der Vierzylindermotor hat 75 PS und 2445 cm 3 Hubraum. "Damit kann ich das billigste Benzin tanken, früher wurde sogar mit Katalyt gefahren", so der Wolga-Besitzer.Christoph Ruppel aus dem schleswig-holsteinischen Dithmarschen "bewachte" sein einstiges Gefährt, einen Gas 24 Wolga, Baujahr '78. Das Auto habe er mal ganz problemlos in Riga gekauft und mittlerweile an einen Mann in Kuhbier veräußert. Dort sei der Wagen nun in den besten Händen. Ruppel nennt noch eine "Regierungslimousine" Tschaika Gas 13 sein Eigen. Dirk Klauke
Für seinen frisch restaurierten "Adler Junior Jupiter", Baujahr 1934,
bekam Wolfgang Watschel (l.) aus Pritzwalk den Preis für das schönste
Vorkriegsauto von Frank Streese überreicht. Foto: Bihler
Pritzwalk 2002

Quelle: Der Prignitzer, 30. April 2002

Rarität: Kleinstes Auto mit Motor im Kofferraum

Technisches Museum öffnet am 1. Mai seine Pforten

Perleberg Morgen um 11 Uhr ist Premiere. Das technische Museum des Perleberger Vereins der Oldtimerfreunde öffnet in der ehemaligen Turnhalle am Ziegelhof seine Pforten. Zahlreiche überaus geniale Erfindungen aus längst verfangenen Zeiten werden die Besucher hier wieder entdecken. So auch einen "Mikrus", der polnische Nachbau eines Goggo-Mobils. Das Auto ist so klein, dass die eigentliche Motorhaube nur Platz für die Füße bietet und der Fahrer mit diesen fast die Stoßstange erreicht. "Wer richtig durchtritt, der drückt den Blinker raus", bemerkt scherzhaft der Vereinsvorsitzende Frank Brauer. Der Motor, mit 250 Kubikmetern ebenfalls eine Miniausgabe, befindet sich im Kofferraum. Doch bei allen Miniaturmaßen, das Gefährt bietet immerhin vier Personen Platz.
Neben vielen anderen überaus sehenswerten Ausstellungsstücken wird hier auch der kleinste Motor zu sehen seien, ein 25 Kubikzentimeter Fahrradhilfsmotor, der mit Petroleum genauso gut läuft wie mit Benzin oder Diesel und ohne Zündkerze betrieben wird.
Ein weiteres Highlight dürfte der H 6 von Hartmut Leupacher aus Lenzen sein. Seit sechs Jahren arbeitet er an dem LKW, dessen erste Vertreter vor 50 Jahren gebaut wurden.
Neben den ehrwürdigen Gefährten der Straßen und Lüfte bzw. Maschinen und Anlagen aus alten Zeiten wird der Besucher auch eine Vielzahl von Kleinteilen, darunter Medaillen sowie Bild- und Schriftdokumente, in den Vitrinen finden. Geschuldet der Kürze der Zeit wird die Ausstellung in den nächsten Tagen und Wochen weiter vervollständigt und nach einer gewissen Zeit auch wieder neu bestückt, so dass immer wieder ein Abstecker lohnt.
Zur morgigen Einweihung ist der Eintritt frei. dr
Frank Brauer, Vorsitzender des Vereins der Oldtimerfreunde,
und Horst Schneider, der über ABM ein Jahr lang die Ausstellungen
im neuen technischen Museum betreuen und organisieren wird,
werfen einen Blick in den Kofferraum des "Mikrus".
Mikrus

Quelle: Der Prignitzer, 04. Mai 2002

Vom Hochrad bis zum Flugzeug

Oldtimermuseum mittwochs bis sonntags geöffnet / Auch für Schulklassen empfehlenswert

Perleberg Nach der Eröffnung am 1. Mai ist das Oldtimermuseum Perleberg gerüstet, weitere Besucher zu empfangen. Und die Oldtimerfreunde um Frank Brauer hoffen auf regen Zuspruch.
Der Eröffnungstag (der "Prignitzer" berichtete) hatte sich reger Besucherresonanz erfreut - "quer Beet" durch alle Altersklassen und Geschlechter. Alle waren angetan von dem, was die Oldtimerfreunde Perleberg in der denkmalgeschützten Turnhalle am Ziegelhof auf die Beine gestellt haben. Ob Traktoren, Motorräder und Gespanne, Fahrräder, Autos oder Motoren - die Ausstellungspalette ist breit gefächert. Auch das Fluchtflugzeug mit Trabi-Motor, mit dem Siegfried Ryll in den Westen "abhauen" wollte, fehlt nicht. Ebenso wenig eine Hupen- und Sturzhelmsammlung oder historisches Karosseriewerkzeug der Perleberger Firma Hamann.
"In der Ausstellung stehen Prachtstücke, um die sogar Häuser wie das Motorradmuseum Augustusburg uns beneiden, zum Beispiel die bestrestaurierte DKW-Einzylinder Maschine mit bootsförmigem Kastenrahmen aus Esche, Bj. 1923, oder die DKW E 206 Luxusausführung mit Seitenwagen, Bj. 1927, die in dem Zustand wohl einmalig in Deutschland sein dürfte", erzählt Horst Schneider. Der Sükower, selbst Oldtimerfan, ist über eine AB-Maßnahme im und für das Museum tätig. Bestens geeignet ist das Oldtimermuseum für Schulklassen zur Ergänzung des Technikunterrichts, können doch auch Schnittmodelle genutzt werden.
Wodurch sich das Oldtimermuseum von anderen Museen unterscheidet, ist, dass Ausstellungsstücke immer wieder wechseln, denn alle Exponate, die hier stehen, sind Leihgaben von Vereinsmitgliedern oder Vereinsfreunden.
Das Museum steht den Besuchern an folgenden Tagen offen (Eingang Stepenitzseite): mittwochs 9 bis 12 Uhr, donnerstags 13 bis 19 Uhr, freitags 9 bis 12 Uhr, sonnabends 14 bis 17 Uhr und sonntags 13 bis 16 Uhr. Geschlossen bleibt die Halle montags und dienstags sowie am jeweils 2. Wochenende eines jeden Monats. Die Eintrittspreise sind moderat gestaltet, auch der Gruppenrabatt gehört dazu.
Gegenwärtig gibt es noch kein Telefon. Anmeldungen, Nachfragen usw. können über Frank Brauer geklärt werden (03876/613001). Der Vereinsvorsitzende will auch eine Schaufensterseite seines Modell- und Spielzeuggeschäfts in der Bäckerstraße für das Oldtimermuseum herrichten. Was in der Stadt noch fehlt, sind Hinweissschilder auf das Museum. Bürgermeister Dietmar Zigan hat schnelle Hilfe zugesagt. Die Stadt sieht das Oldtimermuseum als weiteren Attraktivitätszuwachs für Perleberg. M. Drössler
Ein Besuch im Oldtimermuseum Perleberg lohnt immer.
Machen Sie doch gleich heute oder morgen davon Gebrauch!
Museum

Quelle: Der Prignitzer, 14. Mai 2002

Faszinierende Technik in Mühle und in Autos

Besucheransturm zur Ausstellung in Weisen

Weisen "Alte Mühle, alte Autos und junge Frauen" scherzt Stephan Effenberger und zeigt auf die vielen Besucher, die sich an seiner Mühle in Weisen versammelt haben, und natürlich sind darunter auch viele junge Frauen. Aber eigentlich sind seiner und der Einladung seiner Frau Ortrud Interessierte aller Altersklassen gefolgt. Eigentlich war es für Effenbergers schon seit Jahren gute Tradition, die Erdholländermühle, die am Ortsausgang Richtung Schilde zu finden ist, am Deutschen Mühlentag, der immer Pfingstmontag begangen wird, zu öffnen. Diesmal aber nicht. Zu verlockend war die Möglichkeit, nicht allein die Mühlentechnik vorzuführen, sondern gleichzeitig die historischen Autos und Motorräder der Perleberger Oldtimerfreunde auf dem Rasen vor der Mühle zu präsentieren.
Der gemeinsame Termin war nun nicht der Mühlentag, dem Besucherstrom tat das keinen Abbruch. Ob der Mercedes SL 190, die Harley Davidson von 1925 oder der Aga mit dem Baujahr 1924 - sie und die anderen Oldtimer-Fahrzeuge wurden von vielen bewundert. Und das sei nur eine kleine Auswahl von Fahrzeugen, so Fred-Norbert Schreib von den Oldtimerfreunden.
In der Mühle herrscht derweil großes Gedränge. Besucher kommen, staunen ob der Mahltechnik, steigen die Treppen in die nächste Etage hoch, "erobern" so die gut 14 Meter hohe Mühle. Stephan Effenberger erzählt von der Holländermühle, die einst in Wittenberge stand und dort um 1885 abgebrochen wurde. In Weisen wurde sie am heutigen Standort wieder aufgebaut. Stephan Effenberger spricht von der faszinierenden Verbindung von Technik, Handwerk und Tradition, die hier zu erleben ist. Wer jetzt Lust auf einen Mühlen-Besuch bekommen hat, dem sei der Pfingstmontag empfohlen. Ab 10 Uhr ist in Pritzwalk die Kathfelder Mühle geöffnet. Eine Ausstellung informiert über Wassermühlen an der Dömnitz, Kemnitz und an der Rodan. B. Hk.
Die Erdholländermühle und die Oldtimer-Fahrzeuge
aus Perleberg zogen sehr viele Interessierte an. Foto: B. Haak
Weisener Mühle

Quelle: Der Prignitzer, 08. Juni 2002

Trabi-Cabrio und nie gebautes S 80-Modell

Spiegelbild ausgeklügelter Designer- und Konstrukteursleistung bei Simson

Perleberg Um eine echte Rarität reicher ist das Oldtimer-Museum. Beim Anblick des Leichtkraftrades S 80 möchte man aufsteigen und losfahren. Doch es ist nur ein Modell aus dem Hause Simson. Geistiger Vater und Erbauer ist Jürgen Hannebauer. Eigentlich im Bauwesen zu Hause, sattelte er noch einmal um. Motorräder, ja schlichtweg Gebrauchsgegenstände zu gestalten, das reizte ihn schon immer. Also machte er sein Hobby zum Beruf und studierte Produktgestaltung.
Bereits während dieser Zeit hatte er Kontakt zu Simson. Was lag da näher, als auch die Abschlussarbeit in diesem Betrieb zu fertigen, der für seine zweirädrigen Gefährte über die DDR-Grenzen hinaus einen Namen hatte. Und so entstand das Leichtkraftrad S 80, allerdings nur als Modell. Denn in Serie ging es nicht. "Ständig wurden neue Aufgaben damals formuliert, doch die eigentlichen Ziele nie definiert. Und so blieb es bei Prototypen bzw. verschwanden viele Modelle in Schubladen", blickt Jürgen Hannebauer zurück. Doch so einiges Interessantes hat selbst dieses Modell zu bieten: die Sitzbank lässt sich anheben, die Luftpumpe dient gleichzeitig als Stütze und ... Der Konstrukteur hat hier versucht, das bis dato offene Gestaltungsprinzip in eine Formsprache und zu einem harmonischen, zweckmäßigen Ganzen zu fügen, ohne dabei den internationalen Trend aus dem Auge zu verlieren.
Und noch eine zweite Leihgabe aus der S-Klasse stammt von dem Wittenberger, der inzwischen wieder in seinen alten Beruf zurück gekehrt ist und als Architekt und Designer freischaffend arbeitet. Es handelt sich hierbei um eine Variante seines Prototypen. Die Augen auf sich ziehen aber auch zwei Trabi-Modelle. Gemeinsam mit einem Eisenacher Kollegen hatte Jürgen Hannebauer seinen Ideen freien Lauf gelassen, um von dem "Gelöte und den Nieten" los zu kommen und eine selbsttragende Karosserie zu entwickeln. "Wir wollten einfach aus dem Trott heraus und ein Angebot unterbreiten", so Jürgen Hannebauer. Und entstanden sind der Trabi in veränderter Form und als Cabrio. Beide Modelle, die vom Leistungsvermögen unserer Designer und Konstrukteure künden, sind jetzt ebenfalls im Oldtimer-Museum zu sehen. Und dieses hat zu folgenden Zeiten geöffnet: dienstags und donnerstags von 13 bis 16 Uhr, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr. dr

Quelle: Der Prignitzer, 15. Juli 2002

Treckerziehen besonderer Gaudi

4. Oldtimerfreffen in Perleberg lockte am Wochenende 2000 Besucher an

Perleberg Etwa 2000 Besucher und Akteure kamen am Wochenende zum 4. Oldtimertreffen für Land- und Luftfahrzeuge auf den Flugplatz in Perleberg und erlebten ein abwechslungsreiches Programm. Zu einem besonderen Gaudi wurde das Kräftemessen der Perleberger Oldtimerfreunde gegen die Bulldog-PS aus Wittenberge.
Seit Jahren gibt es eine freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Oldtimerfreunden der Kreisstadt und den Wittenbergern Ulrich Hamisch, Frank Gebhardt und Sohn und Hans Beck. Die Vier haben sich in einer losen Interessengemeinschaft den Bulldoggs bzw. Verdampfermotoren verschrieben und waren bisher bei allen Oldtimertreffen, aber auch bei anderen Veranstaltungen in Perleberg dabei. Vor zwei Jahren wurde in einer gemütlichen Runde der Vorschlag geboren, diese Kooperation in eine Vereinsaufnahme umzumünzen - wenn es die Perleberger schaffen, per Muskelkraft einen Bulldog der Elbestädter zum Halten zu bekommen.
Am Sonnabend schlug für dieses Kräftemessen die große Stunde. Vereinschef Frank Brauer und seine Mannen stemmten sich mit aller Kraft gegen die 20 Bulldogg-PS, rutschten ein Stück mit und bekamen den Lanz dann zum Halten. Der riss die Grasnarbe auf und wühlte sich fest. Mit dem Vereinsbeitritt wurde also noch nichts, doch sahen Perleberger und Wittenberger die Sache nicht so verbissen. "Es hat Spaß gemacht, und das war das Wichtigste", so die einhellige Meinung. "Wir werden den Oldtimerfreunden auch weiter treu bleiben und sie nach besten Kräften unterstützen", bekräftigte Hans Beck.

Spaß hatte das Publikum nicht nur am Treckerziehen. Großes Interesse fanden die mehr als 200 Oldtimer, ebenso die Verabschiedung von 115 Fahrzeugen zur Prignitz-Ausfahrt. An vier Kontrollpunkten waren Aufgaben zu absolvieren, die Sieger wurden mit Pokalen geehrt. Ein Kontrollpunkt war auch das Oldtimermuseum in Perleberg. "Das Museum ist Spitze, wir hatten davon noch nichts gehört und werden mit unserem Verein zu einem Extra-Besuch hierher kommen", meinten Klaus Wandschneider und Reno Slomiany aus dem Dorf Mecklenburg bei Wismar.
Über Mangel an Interesse konnte sich auch der Aero-Club nicht beklagen. Ausgestellt "zum Anfassen" waren Segel- und Motorsegelflugzeuge, Ultraleichtflieger und Motorflugzeuge. Zurückgreifen konnte der Aero-Club auf den Besuch von Nachbarvereinen von Neustadt-Glewe, Wittstock bis Stendal. Auch Fliegerfreunde aus Wittmund/Nordsee hatten sich angemeldet. Wenn auch diesmal Formationsflüge fehlten, so gab es doch allerhand Bewegung am Himmel. So zeigte Dr. Ingo Janicke aus Berlin mit seiner Zlin beeindruckende Flugakrobatik und bot auch das Mitfliegen an - zum Beispiel von Sara Koch aus Seehausen genutzt. "Toll, das hat Spaß gemacht, nur beim Looping klebte man fast an der Scheibe." Für Beifall sorgten auch die Fallschirmspringer aus Neustadt- Glewe. Manch Wagemutiger nutzte die Chance zum Tandemsprung. Auch registrierte der Aeroclub über 100 Gästeflüge. Am Boden bleiben musste dagegen der Heißluftballon von Thomas Röthel aus Bützow. Die Wetterlage bot nicht die Bedingungen. Nach dem Regen und der Abkühlung Samstagabend rückten auch viele Akteure ab. Manfred Drössler
Eine Riesengaudi war das Treckerziehen Oldtimerverein
Perleberg gegen Bulldogg-Freunde Wittenberge. Foto: M.D.
Tauziehen

Quelle: Der Prignitzer, 12. September 2002

ORB-Fernsehteam zu Gast im Oldtimermuseum Perleberg

Beiträge über die Prignitz werden am Sonnabend gesendet

Perleberg ORB-Moderatorin Sabine Kühn rollte gestern in einem BMW Dixie Bj. 1928 vom Wittenberger Steintor nach Perleberg. Hier machten sie und das Kamerateam Station im Oldtimermuseum, um das neue Kleinod der Kreisstadt und den rührigen Verein der Oldtimerfreunde vorzustellen.
Von Perleberg weiter in Richtung Groß Pankow ging es mit dem Harley Davidson Beiwagengespann Bj. 1925 des Perlebergers Norbert Schreib. Das Besondere daran - der Beiwagen hat zwei Sitze hintereinander. Weitere Beförderungsmittel für die Moderatorin auf der Prignitztour nach Wolfshagen, Mansfeld, Putlitz und Stepenitz sind Pferd, Klapprad, ORB-Kleinbus und auch Schusters Rappen.
Doch stehen die Beförderungsmittel in der geplanten Sendung weniger im Vordergrund, vielmehr soll der Beitrag, der am Sonnabend, dem 14. September, ab 19 Uhr im ORB-Heimatjournal ausgestrahlt wird, den Kolonialisierungszug der Gans Edlen zu Putlitz verfolgen. Wie der "Prignitzer" vom Aufnahmeteam weiter erfuhr, wird sich aber nicht nur das Heimatjournal der Prignitz widmen - weitere Beiträge über unsere Region sollen sich insgesamt wie ein roter Faden durch das Sonnabendprogramm des ORB ziehen. M.D.
Für die Weiterfahrt nutzt die ORB-Moderatorin
den Beiwagen des Harley Davidson Gespanns
Bj. 1925 von Norbert Schreib.
ORB-Besuch

Quelle: Der Prignitzer, 03. Dezember 2002

Oldtimer-Museum wirbt für die Stadt

Über 1000 Besucher in knapp sieben Monaten

Perleberg Sieben Monate alt ist das Oldtimer-Museum und hat sich längst über die Stadt- und Landkreisgrenzen hinaus einen Namen gemacht.
Groß sind Nachfrage und Interesse für das Oldtimer-Museum. Die Werbung auf Messen und in Medien hat bereits Früchte getragen. Erst kürzlich konnte der 1000. "zahlende" Besucher begrüßt werden, denn weitaus mehr haben sich schon von den technischen Kostbarkeiten in den Bann ziehen lassen. Motorräder, Autos - echte Kostbarkeiten - technische Zeitzeugen, wie eine Zapfsäule oder Maschinen aus einer Stellmacherei und Schlosserei, Motoren und jede Menge technisches Zubehör waren hier unter anderem zur Eröffnung im Mai gratis zu bewundern.
Annähernd 50 Fahrzeuge, darunter etliche Kuriositäten wie der Spandauer Springbock, Baujahr 1925, sind hier ausgestellt. Der Volksmund verlieh dem Gefährt diesen humorvollen Namen auf Grund der harten Fahreigenschaft, bedingt durch die starre Blattfederung. Zu den Besonderheiten zählt zudem die DKW E 206 mit Seitenwagen. Das aus dem Jahre 1927 stammende Fahrzeug ist mit vollständiger Sonderausstattung und dem Originalseitenwagen zu sehen und in dieser Kombination wohl das einzige in Deutschland erhaltene Gespann.
Während bei dem einen beim Anblick dieser "Oldies" Erinnerungen an die Jugend wach werden, staunt die jüngere Generation über das technische und vor allem auch kreative Können der Vorfahren. Und so zieht es ganze Generationen in dieses Museum. Inzwischen ist die erste Auflage des Flyers über das Oldtimer-Museum längst vergriffen. Die zweite liegt jetzt vor. Das Eiscafé Belluno übernahm die Finanzierung. Somit kann das jüngste museale Kleinod der Stadt auch weiter auf einen Besuch der Einrichtung am Ziegelhof neugierig machen. Auch eine entsprechende Beschilderung im Eingangsbereich der Berliner Straße und am Tierpark wirbt seit einiger Zeit, in Perleberg Station zu machen und dem Oldtimer-Museum einen Besuch abzustatten. Weitere Schilder sollen folgen. Doris Ritzka
Eine weitere derartige Beschilderung soll folgen.
Willkommen in Perleberg

Quelle: Der Prignitzer, 24. Dezember 2002

"Flottweg" mit 55 über Stock und Stein

Attraktive Neuzugänge im Oldtimermuseum

Perleberg Beim Besuch des Oldtimermuseums bekommt die Jugend große Augen und die reife Generation schwelgt in Erinnerungen. Seit einigen Tagen ist das jüngste museale Kleinod um einige betagte Kostbarkeiten reicher.
Nicht ohne gewissen Stolz zeigt Horst Schneider, der über ABM die Geschicke des Oldtimermuseums leitet, auf eine sogenannte Schrittmachermaschine aus dem Jahre 1925. "Dieses Stehermotorrad für den Radrennsport ist nicht nur eine Spezialanfertigung für Ausscheide auf den Bahnen, sondern auch eine wahre Rarität", betont er. Das gute Stück, das Jörg Zimmermann aus Friesack restauriert hat und als Leihgabe dem Museum zur Verfügung stellte, hat einen Hubraum von 2000 Kubikzentimeter, "das haben nicht einmal unsere heutigen Maschinen". Zudem besitzt es kein Getriebe, die Übersetzung erfolgt direkt vom Motor über einen Lederriemen auf ein Holzrad.
Zu den Neuzugängen zählt auch eine "Flottweg III F" aus dem Jahre 1923. Auf 55 km/h brachte es das Maschinchen, doch "Geschwindigkeit ist eben nicht alles", setzt Horst Schneider den Gedanken fort. Zum einen waren die Straßen gar nicht dafür geeignet. "Innerorts hatte man Kopfsteinpflaster, außerhalb Sand- und Schotterpisten." Das Motorrad war etwas Besonderes, aber wiederum kein Luxus. Es war ein Transportmittel, möglichst auch für die ganze Familie, das stabil und zuverlässig sein musste. Auch wenn ein Auto in den 30er Jahren ein weitaus größeres Statussymbol war, mit einem Motorrad war man schon jemand. Und die Ardie 500 TM war schon ein Schmuckstück, "ein Traum für viele, den sich manch einer erst erfüllen konnte, als das Gefährt längst ein Oldtimer war".
Auch die Autogalerie im Oldtimermuseum hat Zuwachs bekommen: ein Adler Trumph Junior "Jupiter". Übrigens, auch das Dienstauto des Weihnachtsmanns kann man hier bewundern - ein Dixi DM 2 mit Sperrholzkarosserie. Eigens dafür hat das Museum natürlich über die Feiertage auch geöffnet, so am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag sowie Neujahr jeweils von 14 bis 16 Uhr und sonst dienstags und donnerstags von 13 bis 16 Uhr, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr.
50 Motorräder, sieben Autos, drei Traktoren, mehrere Fahrräder und diverses technisches Zubehör aus längst vergangenen Zeiten ist hier ausgestellt, kurzum, ein Besuch lohnt sich. Doris Ritzka
Oldtimermuseum lädt auch über die Festtage zum Besuch ein.
Stehermotorrad

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