Hier finden Sie Zeitungsartikel und Presseveröffentlichungen

Wir zeigen hier in loser Reihenfolge Zeitungsartikel, die über uns und unsere Aktivitäten erschienen sind.

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Quelle: Der Prignitzer, 30. Juni 2005

Fallschirmjäger im Oldtimerlook

Flugtage mit K-Wagenrennen und "Luft"sprüngen

Perleberg Am 9. und 10. Juli ist es wieder soweit: Das 7. Oldtimertreffen für Land- und Luftfahrzeuge lädt auf den Flugplatz der Rolandstadt ein.
Die Organisatoren Frank Brauer, Vorsitzender des Oldtimerclubs, und Hans-Dieter Kussmaul, der dem Aero-Club vorsteht, sind derzeit emsig am Organisieren und Koordinieren. "Wir rechnen auch dieses Mal wieder mit rund 200 Oldtimern", so Frank Brauer. Hundertprozentig mit von der Partie werden wieder die Freunde vom Verein zur Pflege historischer Fahrzeuge aus Tangermünde sein. "Wir kommen mit sieben bis acht Kettenfahrzeugen und diverser anderer Technik", ist von Frank Sobolewski zu erfahren. Und diese werden dann natürlich wieder in Aktion zu erleben sein, so dass der Traum, einmal Panzerfahrer zu sein, hier durchaus in Erfüllung gehen könnte. Doch nicht nur mit ihren wendigen Schwergewichten auf Ketten, darunter ein Original-BMP/1 wie er ohne Turm und Kanone schon im vergangenen Jahr zu sehen war, und die abgewandelte Form des T 72 - kein Kampf- sondern ein Fahrschulpanzer - werden die Tangermünder anrollen. "Wenn alles klappt, wollen wir auch Vorkriegstechnik, Baujahr 1940, mitbringen. Kontakte zu Oldtimerfreunden, die sich insbesondere dieser Technik verschrieben haben, haben wir bereits geknüpft", berichtet Frank Sobolewski. So wie andere Briefmarken oder Bierdeckel sammeln, sammelt er Kettenfahrzeuge. Mittlerweile besitzt er bereits drei Panzer.
Und noch eine Attraktion ist schon in Sack und Tüten. Vom Himmel hoch, da werde sie herkommen - an die zehn ehemalige NVA-Fallschirmjäger. Mit der AN 2 auf Höhe gebracht, werden sie mit den original NVA-Rundkappen der Erde wieder entgegenschweben.
Für Aufsehen auf dem Boden sollen unter anderem die kleinen K-Wagen sorgen. Bereits in den 60er Jahren war Perleberg für seine K-Wagenrennen bekannt. Feldstraße, Franz-Grunick-Straße, Bahnhofsplatz und Ernst-Thälmann-Straße - das war der Parcours, auf dem die Fahrer Können und Taktik und ihre Maschinen Leistung und Durchhaltevermögen bewiesen. Eine Renaissance sollen die K-Wagenrennen nun auf dem Flugplatz unmittelbar auf der Piste vor dem Hangar erleben. Hier wird eine entsprechende Strecke abgesteckt, wo die kleinen Flitzer am Sonnabend und Sonntag (9. und 10. Juli) über die Piste gehen werden. Sechs K-Wagenenthusiasten haben bereits zugesagt, darunter zwei aus Karstädt und einer aus Perleberg, ist von Frank Brauer zu erfahren. Wer noch so ein Gefährt in der Garage oder Scheune zu stehen hat, der sollte es schnell flott machen und sich für den Start anmelden. Anmeldung bei Frank Brauer, Telefon 03876/613001. Doris Ritzka


Quelle: Der Prignitzer, 03. Mai 2005

Mehr als 250 Oldtimer

Pritzwalker Treffen der alten Fahrzeuge mit Rekordbeteiligung

Pritzwalk Es war das 12. Oldtimertreffen im Pritzwalker Gewerbegebiet Süd, und es war wohl wieder größer als alle bisherigen, schätzte Mitorganisator Frank Streese.
Mehr als 250 Oldtimer, Motorräder, Lastwagen, Traktoren, aber auch Militärtechnik stellten sich zur Schau. Weil der Aufwand aber kaum noch allein zu bewältigen ist, hat sich Frank Streese mit den Oldtimerfreunden aus Perleberg zusammengetan. Sie zeichneten für den Teilemarkt verantwortlich, der aus allen Nähten platzte. Rund 600 Händler hatten ihre Stände aufgebaut und boten von der alten Fußraste bis zum original S 51 Moped fast alles. Über 1000 Besucher hatten sich nach Pritzwalk auf den Weg gemacht. Die Besucher staunten auch in diesem Jahr über die liebevoll restaurierten Fahrzeuge und schwelgten in Erinnerungen an die eigenen Jugendtage, in denen man selber mit einer alten Jawa unterwegs war oder den einen oder anderen Wagen gern besessen hätte.
Ein besonderer Blickfang waren die Tatrafreunde aus Seehausen in der Altmark. Sie waren mit drei großen Armee-Tatra angerückt und hatten sogar einen Panzer auf dem Tieflader mitgebracht.
18 Pokale konnten an die Teilnehmer mit der weitesten Anreise, dem ältsten Motorrad und der besten Restaurierung vergeben werden. Th.B.


Quelle: Der Prignitzer, 04. April 2005

Traditionelle Motoranstellfahrt am 02. April 2005 zu Sobos Imbiss nach Seehausen

Perleberg Mit der traditionellen Motoranstellfahrt eröffneten die Perleberger Oldtimerfreunde am Sonnabend die Saison 2005. Seit fünf Jahren ist Sobos Imbiss in Seehausen das Ziel. Sobo (Frank Sobolewski) dürfte den Prignitzern durch sein Hobby, das Sammeln schwerer NVA-Militärtechnik, mit der er auch an den Oldtimertreffen für Land- und Luftfahrzeuge auf dem Perleberger Flugplatz teilnimmt, kein Unbekannter sein. Auch am 9./10. Juli wird er wieder dabei sein. Dieses Treffen mit Prignitzausfahrt usw. ist einer der Höhepunkte im Vereinsleben. So freuen sich die 55 Mitglieder auch auf das Oldtimertreffen mit Teilemarkt am 30. April in Pritzwalk, die Dixieland-Rallye im Juni in Wittenberge und die 3. Oldtimernacht, die im Rahmen des Perleberg-Festivals für Folk, Lied und Weltmusik im Oldtimermusem stattfindet. Sehr bedauern die Vereinsmitglieder, dass ihr Museum gegenwärtig nur an den Wochenenden geöffnet ist, was sie selbst absichern, und es bisher nicht gelang, über einen 1,50 Euro-Job auch an den Werktagen Öffnungszeiten abzusichern. Manfred Drössler


Quelle: Der Prignitzer, 01. Februar 2005

Wo man das Alter zu schätzen weiß

Oldtimerfreunde, ihre Vorhaben und Wünsche

Perleberg Welcher Verein kann ein eigenes Museum aufweisen? Die Oldtimerfreunde schon. Und jenes legt Zeugnis davon ab, dass man es hier mit einem Verein zu tun hat, in dem man das Alter durchaus zu schätzen weiß.
Um die 50 Mitglieder zählt der Perleberger Verein. Das Kuriose - nur vier Mannen kommen aus der Rolandstadt. Ein Umstand, der sich gegenwärtig als Problem darstellt. "Seit geraumer Zeit haben wir eine Stelle für einen 1,50 Euro-Job beantragt. So lange diese aber nicht genehmigt ist, können wir das Museum nur sonntags von 14 bis 17 Uhr öffnen. Teilweise fahren unsere Mitglieder mehr als drei Stunden, wenn ich an unsere Wolfsburger denke, um hier den Einlass abzusichern", so Vereinsvorsitzender Frank Brauer. Insofern hoffe man, dass schnell eine Entscheidung fällt und möglichst auch für einen Langzeitarbeitslosen, der sich für die Arbeit der Oldtimerfreunde interessiert. Denn vor habe man in diesem Jahr wieder eine Menge und könne jegliche Unterstützung gebrauchen. Beispielsweise schwebt dem Verein vor, das Leben und Wirken Perleberger Pioniere des technischen Fortschritts zu erforschen, wie des Doppeldeckerfliegers Karl Mohns, dem Erfinder des Motorradblinklichtes.
Auch wenn es immer schwerer wird, die Veranstaltung vom Vorjahr noch zu übertreffen, dennoch wollen die Oldtimerfreunde gemeinsam mit dem Aero-Club das Oldtimertreffen der Land- und Luftfahrzeuge am 9. und 10. Juli wieder zu einem echten Erlebnis gestalten. Der Renner im wahrsten Sinne des Wortes soll ein historisches K-Wagenrennen sein. "Erste Anmeldungen haben wir bereits, und zugesagt haben auch die Oldtimerfreunde aus Zerbst", freut sich Frank Brauer.
Offizieller Saisonstart für die Liebhaber alter Gefährte ist aber die Motoranstellfahrt am 2. April, die dieses Mal nach Seehausen zum Freak historischer Militärtechnik Frank Sobolewski führt. Am 30. April laden die Perleberger dann gemeinsam mit dem Autohaus Streesemann nach Pritzwalk ein zum 12. Oldtimertreffen mit Teilemarkt. Unter den Freunden des blitzenden Chroms und alter Karossen ist das die angesagteste Adresse. Am 10. und 11. Juni geht es bei der 2. Wittenberger Dixilandrallye mit an den Start und am 7. Juli zum traditionellen Teckertreffen nach Söllenthin. Die Oldtimer-Nacht findet in diesem Jahr gemeinsam mit dem Perleberg-Festival, also am 3. September, statt. Die Motorabstellfahrt und damit der Saisonausklang ist für den 3. Oktober geplant.
Doch nicht nur auf der Straße sorgen die Oldtimerfreunde für Aufsehen. In ihrem Museum drängeln sich zur Zeit förmlich die Raritäten auf zwei und vier Rädern, die vom Erfindergeist und der technischen Meisterschaft unserer Vorfahren künden. Zu den jüngsten Zugängen zählt eine 350er Jawa aus der CSSR, Baujahr 1957, mit Seitenwagen. "In der DDR gehörte sie einst zum Straßenbild, allerdings nie mit Seitenwagen", weiß Frank Brauer zu berichten. Das seltene Stück gehört Ronny Hanff aus Karstädt. "Der hat übrigens unsere Vereins-Internet-Seite in China eingerichtet", fügt Frank Brauer sogleich an. Kurzum, ein Besuch im Oldtimermuseum lohnt sich immer wieder und vielleicht entdecken auch weitaus mehr Schulklassen, dass hier Technik und Physik hautnah zu erleben sind. Doris Ritzka


Quelle: Der Prignitzer, 04. Januar 2005

Transall - Highlight der Flugtage?

Über Zu- oder Absage wird im Januar entschieden

Perleberg Eine Transall auf dem Flugplatz Perleberg? Warum nicht - der Aeroclub Perleberg hat beim Deutschen Aero Club den Antrag auf eine Landung des größten Transportflugzeugs der Bundeswehr gestellt.
Die Entscheidung über Zu- oder Absage soll noch im Januar fallen. "Wir sind bestrebt, für das Oldtimertreffen für Land- und Luftfahrzeuge am 9./10. Juli 2005 etwas Besonderes nach Perleberg zu holen", erklärt Vereinsvorsitzender Klaus-Dieter Kussmaul den Hintergrund der Antragstellung, die bereits im November erfolgte.
Die Bundeswehr war bereits mit einem Hubschrauber und vor zwei Jahren mit einer mobilen Informations- und Technikausstellung vertreten, was bei den Besuchern regen Zuspruch fand. Gern erinnert sich der Vereinsvorsitzende auch an den festlichen Empfang einer Ju 52 aus Hamburg.
Das Oldtimertreffen für Land- und Luftfahrzeuge des Aero Clubs und der Oldtimerfreunde geht nunmehr in die 7. Runde. Die Veranstaltung selbst feiert in diesem Jahr aber bereits ihre 10. Auflage. Begründet wurde sie 1996 als 1. Prignitzschau mit Flugtagen. Daraus wurden dann "nur" die Flugtage, bevor 1999 das gemeinsame Oldtimertreffen beider Vereine aus der Taufe gehoben wurde.
Und dieses gemeinsame "Kind" wächst und gedeiht und erfreut sich aufgrund seiner Vielseitigkeit auch überregional großer Resonanz. Die Prignitzausfahrt der Oldtimerfreunde, die Pokalbewertung der Fahrzeuge oder der Teilemarkt wurden feste Markenzeichen. Vor zwei Jahren kam Militärtechnik dazu. Auch in diesem Jahr werden Panzer nicht fehlen. Frank Sobolewski aus Seehausen wird gleich mit zwei anreisen - einen hat er seiner Frau zu Weihnachten geschenkt. Doch nicht für einen handfesten Ehekrieg, sondern fürs Hobby, denn auch sie ist mit dem Virus Militärtechnik "infiziert".
Seit einem Jahr dabei ist auch ein mobiles Wanderkino, dessen Team fleißig filmt, so dass am Abend über die Leinwand flimmert, was am Tage so los war. Und wenn alles klappt, werden auch ehemalige Fallschirmjäger der NVA über dem Perleberger Flugplatz abspringen, und das mit den original runden Fallschirmen.
Natürlich werden sich die Besucher wieder an zahlreichen Kunstflügen erfreuen können, ob mit einer Yak 52 oder B Zlin. Ebenso steigen die Segelflieger in den Himmel auf. Sie wie auch Motorflugzeuge bieten den Besuchern wieder die Möglichkeit zum Mitfliegen an. Neu im Programm ist eine Boeing Steerman aus Braunschweig. Zu einem Stopp wird voraussichtlich auch eine Kiebitzgruppe (Ultraleichtdoppeldecker) in Perleberg landen.
Noch in diesem Monat werden Aero Club-Mitglieder und Oldtimerfreunde zu einer ersten Beratung zusammenkommen, jeder mit vielen Ideen bzw. bereits festgezurrten Programmpunkten. M.Drössler
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